| Selbsthilferegeln |
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Selbsthilfe bei Gefahren am und im Wasser Kommst du in Gefahr, bleibe ruhig und besonnen.
Verhalten beim Muskelkrampf
Muskelverkrampfungen können durch Überanstrengung beim Schwimmen, Unterkühlung bei zu langem Schwimmen und Kaltwasserreize bei schwankenden Wassertemperaturen in offenem Gewässer auftreten. Der schmerzhafte Muskelkrampf löst Angstreaktionen aus und kann die Gefahr des Ertrinkens herbeiführen. Deshalb ist es wichtig, bei auftretenden Krämpfen die betroffenen Muskeln zu entspannen.
Streck- oder Beugemuskel sind verkrampft. Maßnahme: Bei verkrampftem Streckmuskel wird der Unterschenkel kräftig gegen das Gesäß gezogen und in der Hüfte gestreckt. Danach wird das Bein wieder ruhig gestreckt. Bei verkrampftem Beugemuskel mit der Hand die Zehen des verkrampften Beines erfassen und das Bein gestreckt an den Körper ziehen. Die freie Hand unterstützt durch Druck auf das Knie die Streckung.
Unterschenkelkrampf
Die Muskeln werden hart und machen weitere Schwimmbewegungen unmöglich. Der Krampf tritt auch oft in Verbindung mit dem Zehenkrampf auf. Maßnahme: Bei verkrampftem Beugemuskel (Wadenmuskel) mit der Hand die Zehen des verkrampften Beines erfassen und das Bein gestreckt an den Körper ziehen. Die freie Hand unterstützt durch Druck auf das Knie die Streckung (vgl. Oberschenkelkrampf / Beugemuskel). Beim Zehenkrampf Zehen nach oben ziehen und Bein durchstrecken wie beim Wadenkrampf bzw. Zehen nach unten drücken und zurückstrecken.
Bauchdeckenkrampf
Die Verkrampfung der Bauchdeckenmuskulatur führt zum Erbrechen und unter Umständen infolge der Verletzung der Atemwege zum Ersticken. Maßnahme: Beim Bauchdeckenkrampf aus der Rückenlage Beine anhocken, Unterschenkel mit den Händen umfassen und Knie zur Brust pressen. Anschließend die Beine wieder strecken.
Zusammenstellung und Abbildungen aus:
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